Mitglieder

Lukas von Manderscheid

Erster Ritter des Grafen

Lukas von der Fuhr und zur Lieser war mit zarten sechs Jahren von seinem Vater, Georg von Weiffelsjunk, Waffenmeister und Junker des Grafen Dietrich III. von Manderscheid, zu ebendiesem geschickt worden, um dort seine Ritterausbildung zu beginnen. Mit 14 Jahren wurde Page Lukas zum Knappen des Grafen, und ihm wurde mitgeteilt, dass er nicht nur zum Ritter erzogen, sondern auch vom kinderlosen Grafen auserkoren worden war, irgendwann die Grafenwürde zu übernehmen. Lukas vollendete mit Bravour und Stolz seine Ausbildung zum Ritter.

Junker Georg von Weiffelsjunk

Schwertmeister

Der Herr der Ländereien von Weiffelsjunk, welche sich südlich der Grafschaft von Manderscheid befinden, ist nicht nur Vater von Ritter Lukas von Manderscheid und ein guter Freund der Manderscheider Ritterschaft sondern auch Kriegsberater und Verwalter des Reichsgrafen Dietrich III. Junker Georg und seinen Waffenbrüdern, den mutigen Recken Martin von Manderscheid und Hauptmann Marcelas, liegen die schönsten Maiden des gesamten Kaiserreichs zu Füßen.

Ingolf vom Schönen Thal

Hauptmann

Bereits als ganz kleiner Junge verbrachte Ingolf Stunden damit, die Männer seines Vaters Werner von Brauneck beim Kämpfen und Reiten zu beobachten. Als Sohn des Stadthalters von Neunstat an der Hart in der Pfalz wohnte er auf der Wolfsburg, welche über das schöne Thal herrschte. Eines Tages waren Barden aus dem Eifeler Land auf der Burg. Beim abendlichen Gelage besangen Sie die Heldentaten derer von Manderscheid. Daraufhin schickte von Brauneck seinen Sohn im zarten Alter von neun Jahren nach Manderscheid, um ihn von Lukas und seinen Mannen zum mutigen Ritter ausbilden zu lassen. Seither sind etliche Jahre vergangen und Ingolf ist in Manderscheid geblieben. Als Hauptmann stützt er nun den Burgherren und kümmert sich um das Wohlbefinden der Ritterschaft.

Stephanus von Niedersoegeln

Wundarzt

Als braver Sohn des ehrenwerten Medicus aus dem Munsterland beschloss Stephanus in die Fußstapfen seine Vaters zu treten. So zog er aus zu Heidelberg, um sich dort den medizinischen Studien zu widmen. Den Ältesten aber missvielen die vielen Selbstversuche mit seinen eigens angerührten Opiumsalben. So kam es, dass Stephanus der Universität verwiesen wurde und fortan verdingte er sich als Wundarzt im ganzen Land. Er wanderte von Schlacht zu Schlacht und von Turnei zu Turnei als er auf Ritter Lukas und seine Mannen traf. Seither versorgt er die großen und kleinen Wunden der Ritterschaft. In der Burgschenke munkelt man sich, er sei noch immer dem Opium sehr zugetan – aber das sind nur Gerüchte …

Arnold

Bogenschütze

Die Feder hat die Geschichte um Arnold noch nicht vollständig dokumentiert. Sie folgt in Kürze …

Junkherre Maximilian Wilhelm v. Luythusen

Edelknecht

Da mihi castitatem et continentiam, sed noli modo.

„Schenke mir Keuschheit und Enthaltsamkeit – aber nicht gleich!“. Die Turniere im Burgenland Eyfalia rufen zum feisten Festturney. Dies kommt gerade zur rechten Zeit. Herr Maximilian brach seine Trotzstellung zur Burg Blankenberg am Noutschyt ab. Die Fehde mit den Grafen von Sayn kostete zu viele Ressourcen und auf Unterstützung durch das Kloster zur schmerzhaften Mutter in Bödingen ist keine weitere Hilfe zu erwarten. Herr Lukas, Burgherr von Manderscheid, hat erneut seine großherzige Gastfreundlichkeit unter Beweis gestellt und seine Tore geöffnet.

Charlotte Viktoria aus Bukhem

Illuminatorin

Als Tochter eines Meister Tünchers ging sie in der elterlichen Werkstatt in die Lehre und zeigte großes Geschick in der Schild- und Freskenmalerei. Das hohe Ansehen ihres Vaters erlaubte es ihr, zudem die Kunst der Illumination zu erlernen.
Um einen eigenen Meistersitz zu erhalten, musste sie ihre Heimatstadt verlassen.
Sie fand Arbeit im Kloster zur schmerzhaften Mutter in Bödingen. Dort lernte sie Maximilian v. Luythusen kennen und schloss sich ihm an, als die örtlichen Fehden zu gefährlich wurden. Im Burgenland, so hörte sie, sind zahlreiche Prunkbauten entstanden. Vielleicht hat der Burgherr von Manderscheid einen Meistersitz zu vergeben?

Minna vom Berg

Magd

Wilhelmina de Mont Gimmig – kurz: Minna vom Berg – wuchs mit zwei älteren Brüdern auf einem Hof am Fuße der Heimersheimer Landskrone auf. Als ihr dünkte, dass sie den Brüdern, die den Hof erben sollten, ein Leben lang zu Dienste sein und als unverheiratete Jungfer den Hof bescheren sollte, packte sie kurzerhand ihre Sieben Sachen und suchte ihr Glück in der Eifel. Einen Mann fand sie dort nicht, dafür eine neue Familie in der Manderscheider Ritterschaft. Kernige Männer und harte Arbeit gewöhnt, entschloss sich die lebensfrohe Minna der Ritterschaft als Magd zu dienen – mit losem Mundwerk und hochgekrempelten Ärmeln.

Freya

Hündin

Eines Tages, als sich die Ritterschaft auf dem Heimweg von einem Turnei befand, kamen sie an einem geplünderten und verlassenen Dorf vorbei. Leise hörten sie etwas wimmern. Ganz hinten in einem der Häuser fanden sie Freya, ganz verängstigt in einer Ecke. Natürlich nahmen sie die Kleine mit, päppelten sie wieder auf und gaben ihr ein Zuhause. Seither ist sie die eigentliche Burgherrin und wickelt so manch edlen Recken um ihre Pfote.

Marius von Birkenburg

Kämpfer

Da der Bastardsohn einer Adelsfamilie von Birkenburg sich aufgrund seiner Großherzigkeit an zunehmender Beliebtheit unter dem Volk erfreuen konnte, entschloss sein Bruder, sich gegen ihn zu wenden und Marius hinrichten zu lassen. Als Bastard hatte Marius zwar keine Ansprüche auf das Land seiner Familie, aber sein Bruder, beim Volke Persona ingrata, wollte kein Risiko eingehen. Marius hatte einige enge Verbündete zu Hofe und schickte einen Boten mit einem Hilferuf an einen guten Freund aus seiner Kindheit: Lukas von Manderscheid … Lukas von Manderscheid rettete Marius von Birkenburg, und dieser gelobte Lukas dankbar, ihm als Leibwache zu dienen. Somit trat Marius der Ritterschaft bei. Er schwor sich jedoch, eines Tages zurückzukehren, um mit Hilfe seiner neuen Freunde Rache an dem Verräter zu nehmen und sich das Land seiner Familie anzueignen.

Felix von Zwickau

Bogenschütze

Felix war der Sohn eines Ritters zu Zwickau. Dieser war bemüht den Templerorden im Königreich Sachsen zu festigen. Als ein Treffen der Tempelmeister anstand, um den Tempel in Zwickau zu benennen, kam es zu einem unerwarteten Angriff durch den Markgrafen von Thüringen Friedrich des II. Dieser duldete es nicht, dass der Templerorden im Königreich Sachsen seine Macht verbreitete. Bei dem Angriff starben einige gute Männer, darunter auch sein Vater. Dessen letzter Wunsch war es, dass Felix von seinem alten Freund, dem Tempelmeister von Mainz unterrichtet wird und eines Tages als Tempelritter zurückkehre. Felix wurde zum Tempelritter. Doch ward er stehts von Rachegelüsten erfüllt. Der Tempelorden konnte ihm aber natürlich bei so einem Vorhaben nicht helfen. So begab er sich auf die Reise, auf der Suche nach Anhängern oder Gleichgesinnten und traf in der Grafschaft Manderscheid auf die Manderscheider Ritterschaft. Diese war gerade in einen schweren Kampf verwickelt. Durch erlernte Taktiken und sein Geschick im Kampf, verhalf er ihnen zum Sieg und wurde zum Dank zum Ritter von Manderscheid ernannt. Nun hofft er, dass die Manderscheider Ritterschaft ihm eines Tages den Gefallen erwidert, um Rache zu üben.

Mempus

Diplomat

In der gleichen Straße aufgewachsen wie Marcelas von Engramenrode verband die beiden eine brüderliche Freundschaft, gebaut auf den Säulen der Treue und Loyalität. Als Sohn eines Gelehrten studierte Mempus schon früh den Umgang mit Kräutern, um seine Mitmenschen heilen zu können. Gemeinsame Waffenübungen mit Marcelas von Engramenrode machten aus ihm einen fähigen Kämpfer. An der Universität zu Trier lernte er, Wissen zu vernetzen und zum Wohle der Interessen seines Mentors einzusetzen. Als Marcelas von Engramenrode nach der Schlacht um Geisenburg zum Hauptmann ernannt wurde, stellte Mempus sich ebenfalls in die Dienste des Grafen Dietrichs von Manderscheid. Von da an reist Mempus durch das Land, um Informationen zusammenzutragen und auszuwerten, um somit dem Grafen, des Grafen Knappen und dem Hauptmann beratend zur Seite zu stehen. Den alten Göttern zugewandt, ist er häufig in Speyer tätig, um die Nachkommen von Raban von Helmstadt, welche Ulrich von Manderscheid in die Quere gekommen sind, zu schwächen.